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Validierung eines innovativen Messverfahrens zur Spannungsmessung an Freileitungen unter Berücksichtigung der Umwelteinflüsse

Lehrstuhl: Lehrstuhl für Hochspannungstechnik

Betreuer: Erwin Burkhardt,

Beginn ab: 01.10.2018

Maximale Anzahl der Teilnehmer: 8

Beschreibung: Die Zunahme dezentraler Einspeisungen in den Verteilnetzen und den damit gewachsenen Anstieg bidirektionaler Lastflüsse stellt die Netzbetreiber vor neuen Herausforderungen. Insbesondere das Monitoring von Freileitungsnetzen in der Mittelspannungsebene gewinnt immer mehr an Bedeutung. In der Vergangenheit wurde lediglich der Stromwert mit sogenannten Freileitungsanzeigern überwacht, wohingegen eine Fehlerrichtungserkennung noch zusätzlich Informationen über den Spannungsverlauf bedarf. Dadurch motiviert wurde am Lehrstuhl für Hochspannungstechnik ein innovatives Messverfahren zur Spannungsmessung an Freileitungen entwickelt, welches ohne den Einsatz von schweren und kostenintensiven Spannungswandlern oder -teilern auskommt. Das galvanisch entkoppelte Messverfahren wurde bereits unter Laborbedingungen erfolgreich validiert.
Das Ziel der Projektgruppe ist die Validierung des Spannungsmessverfahren unter realen Betriebsbedingungen. Mögliche Arbeitspakete zur Durchführung der Projektgruppen:

1. Begleitung/ Auswertung von Feldversuchen + Wetterdatenaufzeichnung (Korrelationsanalysen, Paramterstudien etc.)

2. Implementierung von maschinellen Lernverfahren, um bei Kenntnis der Wetterdaten die Messabweichung zu minimieren

3. Laboruntersuchungen bei Variation nur eines Umweltparameters (Ziel: Entwicklung von regelbasierten Algorithmus zur Korrektur der Messergebnisse)

4. Simulation und Modellierung der Umwelteinflüsse