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RF-Smartplex Begins: Erweiterung eines transparenten RFID Readers

Lehrstuhl: Arbeitsgebiet Datentechnik

Betreuer: Sebastian Brato, Grzegorz Smietanka,

Beginn ab: 01.10.2013

Maximale Anzahl der Teilnehmer: 6

Beschreibung: RFID (Radio Frequency IDentification) ist eine Übertragungstechnik, bei der mit Hilfe eines Readers und eines Transponders (welcher an einen beliebigen Gegenstand angebracht werden kann) eine Detektion/Lokalisation über mehrere Meter erzielt werden kann. Das Hauptanwendungsszenario liegt dabei in logistischen Prozessen, bei denen der Standort von Produkten jeglicher Art verfolgt werden soll.

Im Rahmen der bisherigen Arbeiten wurde ein Softwarereader implementiert. Dieser bietet einen besseren Einblick in die Kommunikationsabläufe im Vergleich zu bisher erhältlichen Systemen. Zusätzlich wurden einige Erweiterungen hinzugefügt, bei denen die Anzahl der zu benutzenden Antennen und die Ausgangsleistung an die eines handelsüblichen Readers angepasst wurden. Allerdings erreicht der Softwarereader in einigen Punkten weiterhin nicht die Performance eines kommerziellen Systems.

Innerhalb dieser Projektgruppe sollen weitere Modifikationen vorgenommen werden, um die Unterscheide zwischen Softwarereader und einer kommerziellen Lösung weiter zu verringern. Zusätzlich soll ein alternativer Ansatz zur bisherigen Software getestet werden, bei denen gewisse Teilfunktionen des Softwarereaders auf einen FPGA ausgelagert werden. Abschließend sollen die erarbeiteten Ergebnisse mit Messungen verifiziert werden.

Das Aufgabenpaket setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:

- Implementierung einer graphischen Oberfläche zur besseren Steuerung des Readers.
- Implementierung einer geeigneten Multiplexschaltung zur flexibleren Antennenansteuerung.
- Auslagerung einiger elementarer Readerkomponenten auf das FPGA der Reader Hardware.
- Validierung des Gesamtsystems mit geeigneten Messaufbauten.

Diese Projektgruppe bietet den Studenten zum einen Einblick in Bereiche der FPGA Konfiguration und Hardwareentwicklung, aber auch die Möglichkeiten das bestehende System näher zu analysieren. Die Ergebnisse können direkt an einem praktischen Systemaufbau in einer realistischen Umgebung getestet werden.

Voraussetzung sind Teamfähigkeit, sowie Grundkenntnisse der digitalen Signalverarbeitung. Zudem wäre Erfahrung im Umgang mit FPGA Konfiguration hilfreich, ist aber nicht zwingend erforderlich.